Homöopathie

Die Dübener Heide hat historische Bezüge zu den Ursprüngen der Homöopathie. Ihr Begründer, der deutsche Arzt, Apotheker und Chemiker Dr. Samuel Hahnemann, lebte und praktizierte zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Dübener Heide (Eilenburg, Torgau) und der weiteren Umgebung (Leipzig, Köthen) und begründete die weltweit verbreitete homöopathische Therapielehre. In Torgau kann das Internationale Hahnemannzentrum und das Museum Hahnemannhaus besichtigt werden.

Im Jahr 1820, während seiner Torgauer Zeit, schrieb Hahnemann das Grundlagenwerk „Organon“. Damit begann eine neue Ära der Medizin: Die Homöopathie behandelt nicht Krankheiten, sondern den Menschen. Sie bietet dem Patienten durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte die Möglichkeit, über spezielle homöopathische Arzneimittel die Balance von Körper und Seele wiederzuerlangen.

Auch heute gibt es in der Dübener Heide Ärzte, Heilpraktiker und eine Hebamme, die dieses Wissen in ihren Behandlungen anwenden.

Museum Hahnemannhaus Torgau

Internationales Hahnemannzentrum Torgau